Aphorismen

Ein Aphorismus ist eine geistreiche Bemerkung, bzw. ein Gedankensplitter.
Hier findet man eine Auswahl von Aphorismen verschiedener Autoren.


Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.
(Georg Christoph Lichtenberg 1742 - 1799, Begründer des deutschsprachigen Aphorismus)


Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen.
Dulden heißt beleidigen.
(Johann Wolfgang Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)


Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
(Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900)


I can resist everything except temptation

"Ich kann allem widerstehen - außer der Versuchung."

(Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 - 1900)


Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi, 1869 - 1948, indischer Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist)


Es ist nicht genug, zu wissen,
man muss es auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muss es auch tun!
(Johann Wolfgang Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)


Die Kunst der Weisheit besteht darin, zu wissen, was man übersehen muss.
(William James, 1842 - 1910, amerikanischer Philosoph)


Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten.
Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen,
 legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, 470 - 399 v. Chr.(!), griechischer Philosoph)


Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen.
"Pantes anthropoi tou eidenai oregantai physei"
(Aristoteles, 384-322 v. Chr.)


Die Schule soll stets danach trachten, dass der junge Mensch sie als harmonische Persönlichkeit verlasse, nicht als Spezialist.
(Albert Einstein, (1879 - 1955), deutsch-US-amerikanischer Physiker, 1921 Nobelpreis für Physik)


Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.
(Galileo Galilei, 1564-1642)


Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.
(Isaac Newton , Philosoph und Naturwissenschaftler 1643-1727)


Ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt .    
( Laotse Chines. Denker ca. 450 v.Chr.)


Jedes gelöste Problem ist einfach.
(Thomas Alva Edison, amerikanischer Erfinder, 1847-1931)


Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.
(Sokrates, griech. Philosoph, 470-399 v.Chr.)


Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.
(Blaise Pascal 19.06.1623 - 19.08.1662 frz. Philosoph, Physiker und Mathematiker )


Denken ist die Arbeit des Intellektes,
träumen sein Vergnügen
(Victor Hugo, franz. Schriftsteller und Maler, 1802-1885)



Bildung ist etwas Wunderbares. Doch sollte man sich von Zeit zu Zeit daran erinnern,
dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.
(Oscar Wilde, 1854-1900)


Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch,
sonst hieße es ja Buchung.

(Matthias Beltz - deutscher Kabarettist, 1945 - 2002)


Man muss denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.
(
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)


Wenn wir alles, was wir nicht begreifen, für bedeutungslos erklären,
so liegt darin eine gefährliche und folgenschwere Dreistigkeit,
abgesehen von der törichten Anmaßung, die damit verbunden ist.
(Michel de Montaigne, 1533-1592)


Ich respektiere den Glauben, aber es ist der Zweifel, dem man seine Bildung verdankt.
(Wilson Mizner, 1876-1933)


Erkannte und eingestandene Irrtümer waren schon immer die beste Grundlage für neue Einsichten.
(Günter Grass, *1927)


Die Medizin ist soweit fortgeschritten, dass niemand mehr gesund ist.
(Aldous Huxley, engl. Schriftsteller, 1894-1963)


Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern immer nur mit sich selbst. 
(Pestalozzi, Sozialpädagoge, 1746-1827)


 Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.
(Rabelais, franz. Schriftsteller u. Humanist, 1494-1553)


 Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen Liebe.
(Oscar Wilde, 1854-1900)


Die Nationen der Welt ähneln heute einer Gruppe von Bergsteigern, die durch ein Kletterseil miteinander verbunden sind.
(
Michail Sergejewitsch Gorbatschow, *1931)


Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer. Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.
(Hermann Kesten, sarkast. Gesellschaftskritiker, 1900-1996)


Wer A sagt muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
(Bertold Brecht, dt. Schriftsteller, 1898-1956)


Verantwortlich ist man nicht nur für das was man tut, sondern auch für das was man nicht tut.
(Laotse, chin. Philosoph, 4.-3. Jhd. v. Chr.)


Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.
(Abraham Lincoln, 16. Präs. d. USA, 1809-1865)


Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.
(Anatole, frz. Schriftsteller, 1844-1924)


Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.
(Marcel Mart, franz. Schriftsteller, *1948)


Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugungen Risiken einzugehen,
dann taugen entweder seine Überzeugungen oder er selbst nichts.

(Ezra Pound, amerikan. Schriftsteller, 1885-1972)


Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem einzigen Wort sagen könnte.
(Saint-John Perse, frz. Lyriker u. Diplomat, 1887-1975)


Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen:
Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird.

(Ludwig Fulda, dt. Bühnenautor, 1862-1939)


Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden.
(Hermann Hesse, dt. Schriftsteller, 1877-1962)


Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heiligenschein.
(H.G. Wells, 1866-1946, in "Die Zeitmaschine")


Der Optimist erklärt, dass wir in der besten aller möglichen Welten leben, der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist.
(James Branch Cabell, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)


Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.
(Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1910)


Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe u. Psychiater, 1856-1939)


Die Frage ist so gut, dass ich sie nicht durch meine Antwort verderben möchte.
(unbekannt)


Der Vorteil der Klugen liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
(Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)


Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
(Konfuzius, chin. Philosoph, 4.-3. Jhd. v. Chr.)


Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.
(Laotse, chin. Philosoph, 4.-3. Jhd. v. Chr.)


Probleme sind Gelegenheiten zu zeigen, was man kann.
(Duke Ellington, amerikan. Jazz-Musiker, 1899-1974)


Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
(John B. Priestley, engl. Schriftsteller, 1894-1984)


Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner, 1832-1908)


Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.
(Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)


Das größte Vergnügen aller Geizhälse besteht darin, sich ein Vergnügen zu versagen.
(Gottfried Benn, dt. Lyriker, 1886-1956)


Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
(Johann Wolfgang Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)


Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können.
(unbekannt)


Enten legen ihre Eier in aller Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt isst Hühnereier.
(Henry Ford, amerikan. Industrieller, 1885-1945)


Eine gute Rede ist eine Ansprache, die das Thema erschöpft, aber keineswegs die Zuhörer.
(Winston Churchill, br. Politiker, 1874-1965)


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
(Jean-Jacques Rousseau, schw.-frz. Philosoph, 1712-1778)


Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor, Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung.
(David Hume, schot. Philosoph u. Historiker, 1711-1776)


Die Wissenschaft fängt eigentlich da an interessant zu werden, wo sie aufhört.
(Justus von Liebig, Chemiker, 1803 - 1873)


 

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Quelle u.a. http://www.maurerstefan.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 
 

 

 

 

 
 
 

 


 

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 


 
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